Heimtrainer

Zu den Heimtrainern >>

Ratgeber

 

 

Den Klassiker unter den Ausdauer-Geräten gibt es in zwei verschiedenen Varianten: Die einfachen Fitnessbike-Modelle unterscheiden sich nur wenig von den Heimtrainern der ersten Stunde und tragen nach wie vor diesen Namen. Sie genügen geringsten Ansprüchen und dienen primär der allgemeinen Mobilisierung von Muskulatur und Kreislauf. Wer nach langer Abstinenz wieder mit dem Training beginnen möchte, investiert in einen Heimtrainer – wer auf ärztliches Anraten seine körperliche Aktivität steigern soll oder aber eine Alternative zum Fahrradfahren unter freiem Himmel sucht, schafft sich lieber ein Bike-Ergometer an.

 

Die Klasse der Highend-Fitnessbikes eignet sich zur präzisen Trainings-Steuerung genauso wie zum simulierten Radfahren durch hügelige Landschaft – einzig der Gegenwind fehlt beim Biken auf der Stelle. Ob typisch aufrecht im Sattel sitzend oder halb liegend im Recumber-Bike: Das Training empfiehlt sich besonders für Menschen, die im Beruf viel stehen oder sich einseitig belasten. Die gezielte Beinarbeit tut den Venen gut und das fast schwerelose Strampeln gilt als optimale Reha-Maßnahme für lädierte Knie. Die Oberschenkel gewinnen an Kraft und auch die Gesäßmuskulatur profitiert, wenn sie bewusst eingesetzt wird.

 

 

 

 

Raum und Zeit

 

Seit es Heimtrainer gibt, bevölkern sie die Schlafzimmer der Welt - oder fristen ein trauriges Dasein auf Dachböden und Kellern. Sie beanspruchen wenig Platz, lassen sich gar als Kleiderständer zweckentfremden und diese Multifunktionalität macht sie leider auch unsichtbar. Weshalb sie oft schon nach kurzer Zeit übersehen werden – dabei sind sie geniale Trainingspartner. Denn radelnd lässt sich so einiges im Alltag leichter erledigen, sei es die Lektüre von Magazinen und Büchern oder das konzentrierten Hören von Musik, Hörbüchern und Sprachkursen. Das dynamische Sitzen mit Pedalen eröffnet sogar die cleverste Methode zum Lernen, wenn das Gehirn seine gesteigerte Energie Versorgung mit erhöhter Denkleistung belohnt. Wissenschaftlich bewiesen.

 

Dank dieser Eigenschaften können Heimtrainer oder Bike-Ergometer jederzeit und in jedem Zimmer zum Einsatz kommen, wobei sich schweißtreibende Trainingseinheiten und Entspannungsphasen wunderbar kombinieren lassen. Der Fettverbrennung nutzt es in jedem Fall.

 

 

 

 

Qualität und Preis

 

Schlichte Heimtrainer erfüllen ganz simple Standards: Sie sollen solide verarbeitet sein, dazu leicht und rund laufen, nach Möglichkeit geräuschlos. Über eine Stellschraube am Rahmen des Geräts lässt sich der Tritt-Widerstand manuell und stufenweise regulieren. Existiert ein Display, so zeigt und sammelt der Computer wie ein Tachometer die rudimentären Daten: Tempo und Distanz. Das Bike-Ergometer dagegen punktet je nach Preis durch eine laufruhige Schwungmasse von mindestens 5 Kilogramm, die in Kombination mit der Wirbelstrombremse ziemlich leise arbeitet.

 

Eine Vielzahl von Programmen und technischen Features unterscheidet die Ergometer: Das beginnt beim mitgelieferten Brustgurt zur Bestimmung der schlaggenauen Herzfrequenz und setzt sich auf der Software-Seite mit raffinierten Trainings-Intervallen fort. Einfache Displays symbolisieren die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade einer Strecke mit Balken und Kurven, aufwendige Farbdisplays nehmen den Biker mit in die virtuelle Welt hügeliger oder bergiger Routen – auch hier sind den Preisen nach oben keine Grenzen gesetzt. Die einfachen Heimtrainer starten bei 250 Euro, solide Ergometer beginnen bei rund 400 Euro und kosten auf Studio-Niveau bis zu 1500 Euro.

 

 

 

 

Tipps und Tricks

 

Vor dem Kauf steht die Überlegung, welchem Zweck das Gerät dienen soll und wer damit trainiert. Ab einer gewissen Größe können auch Kinder problemlos auf dem Ergometer radeln. Dann macht es Sinn, wenn sich auf dem Computer mehrere Benutzer-Profile einrichten lassen. So verbessert die ganze Familie systematisch ihre Ausdauer und besitzt gerade bei schlechtem Wetter einen adäquaten aktiven Ausgleich. Wer dagegen allein auf dem Ergometer trainiert und anfangs keinen Wert legt auf eine integrierte Pulsbestimmung, kann entspannt ein günstigeres Modell wählen und später bei Bedarf die Messung mit einer separaten Pulsuhr durchführen. Diese Trainingsvariante genießt den Vorteil, dass die Uhr unabhängig vom Ergometer arbeitet und so überall verwendet werden kann.

 

Leichtes und lockeres Treten macht das Fitnessbike zum Freund des Trainierenden. Wer sich zu früh mit zu großen Widerständen müht, kommt nie in den Fluss des Workouts, denkt viel zu sehr an die Anstrengung und der Prozess blockiert wichtige Energien. Denn ohne Lust kommt der Frust, bremst den Elan und die Investition in die Gesundheit wird schneller abgeschrieben als man denkt. Darum möglichst im Bereich von 70 bis 90 Umdrehungen in der Minute treten. Wer es wirklich einmal etwas intensiver angehen möchte, der steigt für einen Moment aus dem Sattel, stellt sich in die Pedale und kurbelt im Stehen: Eine spürbare Abwechslung und neue Herausforderung für die gesamte Muskulatur.

 

 

 

 

Zu den Heimtrainern >>
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Copyright ProfiSportshop24.de 2017